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Schönheit war für Senta Berger Fluch und Segen

Senta Berger (Archiv)

Senta Berger (Archiv)

Für Senta Berger war ihre Schönheit in der Karriere Fluch und Segen. Einerseits hatte sie es in ihrer Jugend leichter, Rollen zu bekommen, andererseits wurde sie oft nach ihrem Äusseren beurteilt. Praktisch gewesen sei, dass sie nicht viel Zeit im Bad benötigte.

"Natürlich ist es ein gewisses Plus, wenn man als Schauspielerin ein ansprechendes Äusseres hat", sagte die 72-Jährige der Nachrichtenagentur DPA. "Auf der anderen Seite bin ich zu Beginn meiner Karriere oft nach meinem Äusseren beurteilt worden. Als ich jung war und gut ausgesehen habe, hatte ich natürlich noch nicht die Tiefe, um Schicksale verschiedenster Art darzustellen. Das ist mir im Laufe des Lebens zugewachsen. Privat war das Schönsein aber praktisch: Haare waschen, einmal mit dem Mascara über die Wimpern gehen und weg. Das dauert heute natürlich ein bisschen länger."

Für das ZDF hat Berger die Moderation eines TV-Zweiteilers der erfolgreichen Reihe "Terra X" übernommen – passenderweise zum Thema Schönheit. Die erste Folge wird am Sonntag (27. Oktober/19.30 Uhr) im ZDF ausgestrahlt.

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