Entwicklungshilfe

Schlangenfrau Burri unterstützt Frauen in Kolumbien und Venezuela

Für diesen Job musste sich Schlangenfrau Nina Burri nicht verbiegen: Sie wirbt als Markenbotschafterin für eine Non-Profit-Organisation, die indigene Kunsthandwerkerinnen unterstützt. (Handout)

Für diesen Job musste sich Schlangenfrau Nina Burri nicht verbiegen: Sie wirbt als Markenbotschafterin für eine Non-Profit-Organisation, die indigene Kunsthandwerkerinnen unterstützt. (Handout)

Die Berner Schlangenfrau Nina Burri macht neuerdings Werbung für Taschen und andere Accessoires, welche indigene Frauen herstellen, die am Rande der Armut leben. Das Kunsthandwerk der Wayuu-Frauen wird von der Non-Profit-Organisation Mama Tierra vertrieben.

Das Ziel der Organisation sei es, diese Frauen finanziell zu stärken. "Die Wayuu leben in der Wüste zwischen Kolumbien und Venezuela, am nördlichsten Zipfel Südamerikas", heisst es in einem Communiqué vom Montag. "Die Web-, Knüpf- und Häkeltechniken verlangen jahrelanges Üben und sind mit einem Initiationsritus verbunden." Dadurch erhalte jedes Einzelstück eine eigene Seele.

Offenbar sind diese "Slow Fashion"-Accessoires in der Modeszene bereits beliebt. Promis wie Shakira, Cara Delevingne und Mahara McKay tragen sie.

Doch Mode stehe nicht im Fokus, heisst es: "Bei uns stehen die indigenen Frauen im Zentrum", sagt Rosa Enn, Vize-Präsidentin von Mama Tierra. "Die Wayuu-Frauen haben in ihrer Gesellschaft eine besondere Rolle und tragen eine grosse Verantwortung. Sie sind es, die den Unterhalt der Familie sichern, die Kinder erziehen, für die Erhaltung der Natur kämpfen und ihre Kultur weitergeben."

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1