Chancenungleichheit

Schauspielerin Nina Petri ist genervt von Altersdiskriminierung

Nina Petri zusammen mit (v.l.n.r.) Patrick Güldenberg und Tilo Nest 2006 im Stück "Am Strand der weiten Welt" im Schauspielhaus Zürich (Archiv)

Nina Petri zusammen mit (v.l.n.r.) Patrick Güldenberg und Tilo Nest 2006 im Stück "Am Strand der weiten Welt" im Schauspielhaus Zürich (Archiv)

Die deutsche Schauspielerin Nina Petri ("Allein unter Frauen», «Lola rennt") nervt es, dass im Beruf viel vom Alter abhängt.

"Schlimm ist, dass das Älterwerden missachtet wird - in meiner Branche zwar ganz besonders. Aber das bezieht sich auch auf andere Bereiche", sagte die 51-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Wer mit 40 nicht fest im Sattel sitze, bekomme nur schwer einen neuen Job. Es gebe auch wenig Möglichkeiten, noch mal von vorne anzufangen. "Das finde ich so erbärmlich. In der Schauspielerei sieht man das am deutlichsten", klagte Petri.

Petri empfinde ihr Auskommen als grosses Glück: "Ich weiss, dass es anderen sehr viel schlechter geht."

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