Medienkritik

Schauspieler Lars Eidinger: Das Fernsehen ist tot

Der Schauspieler und Musiker Lars Eidinger schaut nicht mehr fern. Für ihn ist das Fernsehen tot, wie er im Januar 2018 sagte. (Archiv)

Der Schauspieler und Musiker Lars Eidinger schaut nicht mehr fern. Für ihn ist das Fernsehen tot, wie er im Januar 2018 sagte. (Archiv)

Für den Berliner Schauspieler Lars Eidinger ist das Fernsehen am Ende.

"Ich finde es interessant, dass das Fernsehen tot ist. Das hätte man ja auch vor zehn Jahren noch nicht gedacht", sagte der 42-Jährige am Samstag am Rande des Deutschen Filmballs in München.

Der Theater-, Film- und Seriendarsteller ("Babylon Berlin") kennt nach eigenen Worten keinen, der noch Fernsehen schaut. Ein Problem seien die synchronisierten Fassungen - "das will doch keiner sehen", meinte er.

Serien seien der neue Film. "Ich glaube, das ist doch tatsächlich ein Wechsel, der weltweit stattfindet. Das Format Film hat sich überholt. Alle orientieren sich eher an Serien - das ist viel interessanter, über einen längeren Zeitraum zu erzählen."

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