Für die Öffentlichkeit habe er nie ein guter Bursche sein wollen, sagte Ünel in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung". Ünel machte 2009 seine Alkoholsucht öffentlich. Damit habe er ein Statement in einer perfektionierten Branche setzen wollen.

Auch bei der Arbeit ist er exzessiv. "Wenn es heisst: Vier Tage Drehpause, da könnte ich ausrasten." Er sei immer voll in seiner Rolle und probe noch während der Pausen seine Texte. "Da bin ich ein Maniac." Ünel erhielt 2004 den Deutschen Filmpreis und war im selben Jahr für den Europäischen Filmpreis nominiert.