Zu viel verraten

Sarkozy sauer: Vater redet zu viel über Brunis Schwangerschaft

Wütend auf seinen Vater: Präsident Nicolas Sarkozy

Wütend auf seinen Vater: Präsident Nicolas Sarkozy

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy (56) ist angeblich sauer auf seinen Vater. Der Grund: Der 83-Jährige hatte sich kürzlich in der deutschen «Bild"-Zeitung über seine Freude über die Schwangerschaft von Carla Bruni geäussert.

"Sarkozy war wütend, als er hörte, dass sein Vater sich erlaubt hatte, dies ausgerechnet der deutschen Boulevardpresse zu erzählen", schrieb die regierungsnahe Zeitung "Le Figaro" am Montag. Der Elysée-Palast hat die Schwangerschaft der 43-jährigen Ehefrau des Präsidenten bislang aber noch immer nicht offiziell bestätigt.

Sarkozys PR-Berater hatten womöglich vor, den G8-Gipfel im französischen Deauville in dieser Woche (26./27. Mai) indirekt dafür zu nutzen. "Es war geplant, dass Carla sich mit ihrem runden Bauch auf dem G8-Gipfel in Deauville zeigt. Dann wäre es allein durch die Bilder bestätigt gewesen", sagte ein Präsidentenberater, dessen Name nicht genannt wurde, dem "Figaro".

Die PR-Abteilung des Elysée habe zudem den Eindruck vermeiden wollen, Sarkozy spiele sein Familienleben - mit einer Bestätigung einer Schwangerschaft - gegen die mutmasslichen sexuellen Ausschweifungen seines politischen Gegenspielers Dominique Strauss-Kahn aus, schrieb "Le Figaro". Gegen den ehemaligen Chef des Internationalen Währungsfonds läuft in den USA eine Anklage wegen versuchter Vergewaltigung.

Französische Medien rechnen mit einem Geburtstermin im Oktober oder November. Die Gerüchteküche über eine mögliche Schwangerschaft der Première Dame brodelt schon seit Wochen. Die Sängerin Carla Bruni-Sarkozy hat schon einen Sohn aus einer früheren Beziehung, ihr Mann hat drei Söhne und einen Enkel.

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