Das erste Mal habe er diese Magie in der Basilika Santa Maria Assunta in Venedig gespürt, als er sich dem gemalten Blick der Madonna in der Kuppel kaum entziehen konnte. Seither plant Streiff seine Reisen stets so, dass er an mindestens einer romanischen Kirche vorbeikommt.

Am Planen ist er auch in anderer Hinsicht: "Ich bin nun 40. Da macht man sich Gedanken zur zweiten Lebenshälfte", sagte Streiff im Gespräch mit dem "Tages-Anzeiger". "Zweifel", "älter werden" und "Wohin geht die Reise?" sind Begriffe, die zurzeit in seinem Kopf schwirren, wie der Schauspieler anhand einer selbstgefertigten Zeichnung erläuterte. Darauf ist sein Kopf als Kreis aus lauter Begriffen zu sehen.