Happige Vorwürfe

Sänger R. Kelly soll Frauen in totaler Abhängigkeit gehalten haben

Hat angeblich Frauen einer Gehirnwäsche unterzogen und sie anschliessend wie Sklavinnen gehalten: Sänger R. Kelly. Der 50-Jährige streitet die Vorwürfe ab. (Archivbild)

Hat angeblich Frauen einer Gehirnwäsche unterzogen und sie anschliessend wie Sklavinnen gehalten: Sänger R. Kelly. Der 50-Jährige streitet die Vorwürfe ab. (Archivbild)

Der US-Popstar R. Kelly hat Anschuldigungen zurückgewiesen, er habe mehrere Frauen bei sich festgehalten. US-Medien berichteten am Montag, die Frauen hätten in einer sektenähnlichen Struktur gelebt.

R. Kelly sei ihnen gegenüber wie ein "Meister mit totaler mentaler Kontrolle" aufgetreten. Der 50-jährige Sänger kündigte rechtliche Schritte gegen die Vorwürfe an, über die der Internetdienst "Buzzfeed" berichtet hatte.

R. Kelly sagte, er sei wegen der Vorwürfe "beunruhigt und alarmiert". Seine Anwältin, Linda Mensch, teilte mit: "Herr Kelly wird konsequent gegen diese Anschuldigungen gerichtlich vorgehen und seinen Ruf schützen."

"Buzzfeed" berichtete, der 50-Jährige habe sechs Frauen in einem Haus in Atlanta und einem Studio in Chicago festgehalten und über ihre Essgewohnheiten und ihre Kleidung bestimmt sowie sexuelle Beziehungen mit ihnen geführt. Die Mutter eines mutmasslichen Opfers sagte, ihre Tochter sei von Kelly einer "Gehirnwäsche unterzogen" worden. Die Tochter, Jocelyn Savage, hingegen bestritt die Vorwürfe im Internetdienst "TMZ".

Nach Angaben von "Buzzfeed" leitete die Polizei Ermittlungen gegen R. Kelly ein. Da die Behörden die Beziehungen zwischen dem Sänger und den Frauen als einvernehmlich betrachtet hätten, seien keine Massnahmen gegen den 50-Jährigen ergriffen worden.

Es ist nicht das erste Mal, das R. Kelly in einen Skandal verwickelt ist. 2008 beschuldigte die Zeitung "Chicago Sun-Times" R. Kelly, er führe eine sexuelle Beziehung mit einer Minderjährigen. Das Gericht sprach den Sänger von den Vorwürfen frei.

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