Zu Fuss

Sänger Endo Anaconda hält Velofahrer für Verkehrsrisiko

Sänger und Lebemann Endo Anaconda ist kein Velo-Fan (Archivbild)

Sänger und Lebemann Endo Anaconda ist kein Velo-Fan (Archivbild)

Seit Stiller-Has-Sänger Endo Anaconda im Rahmen der Aktion «10 000 Schritte» einen Schrittzähler trägt, ist er öfter zu Fuss unterwegs. Aufs Velo setzen würde er sich hingegen eher ungern.

Er gehe jetzt mehr zu Fuss als früher, verrät der 55-jährige Frontmann. So laufe er zum Beispiel von Bern nach Ostermundigen, was ziemlich genau zehntausend Schritten entspreche.

Auf die Frage, wann er zuletzt gelogen habe, muss Anaconda dann aber zugeben: «Ich habe gesagt, ich sei zu Fuss hierhergekommen. Das war gelogen.» Er habe verschlafen und sei mit dem Auto zum Interview mit der «Berner Zeitung» gekommen.

Anaconda - bekanntlich nie um eine polemische Aussage verlegen - hält Velofahrer «für ein Verkehrsrisiko». Wie diese ohne Helm und ohne Licht und ohne Kenntnis der Verkehrsregeln durch seine Heimatstadt Bern fahren würden, sei einfach gefährlich, so der Sänger. Dabei weiss Anaconda aus eigenen Erfahrungen zu berichten: «Ich bin schon einmal fast von einem Velokurier angefahren worden.»

Seit er vermehrt zu Fuss unterwegs sei, fühle er sich besser und seien seine Rückenschmerzen weniger geworden, so der Musiker. Und: «Ich habe nicht mehr so viele Parkbussen, weil mein Auto nicht dauernd vor dem Stadttheater steht.»

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