Britisches Königshaus

Royales Baby für Afrika? Zukünftiger Wohnort von Harry und Meghan wirft Fragen auf

Die schwangere Meghan und ihr Ehemann, Prinz Harry.

Kurz vor der Geburt von Herzogin Meghans erstem Kind wird über den zukünftigen Wohnort der Familie spekuliert.

Wie gut, dass es Baby Sussex gibt. Schon vor seiner von Royalisten weltweit freudig erwarteten Geburt hat der neueste Zuwachs der britischen Königsfamilie seine Nützlichkeit unter Beweis gestellt. Das gilt für die Tourismusindustrie in und um Windsor ebenso wie für die Londoner Buchmacher, die dieser Tage mit immer neuen Wetten aufwarten.

Vor allem aber hilft Prinz oder Prinzessin Sussex der Frau Mama aus einer Bredouille: Wenn Anfang Juni US-Präsident Donald Trump zum Staatsbesuch auf der Insel erscheint, muss Meghan Markle ihrem ungeliebten Landsmann nicht einmal die Hand geben. Mutterschaftsurlaub gilt auch für Herzoginnen.

Die Royals und ihr Nachwuchs:

Zuvor freilich wird die zukünftige Nummer sieben der Thronfolge ihrer Mutter, 37, Schmerzen verursachen, das liegt in der Natur der Sache. Zur Welt kommen könnte das achte Urenkelkind Ihrer Majestät per Hausgeburt im gerade für drei Millionen renovierten Landhaus Frogmore Cottage, wo Harry und Meghan ihre ersten Ehejahre verbringen wollen. Oder etwa doch nicht? Es gebe da Pläne für eine auf den Prinzen und seine glamouröse Gattin massgeschneiderte Rolle, meldete kürzlich die «Sunday Times». Harry ist ja von seinen beiden Neffen George (Nummer drei) und Louis (fünf) sowie seiner Nichte Charlotte (vier) auf Rang sechs der Thronfolge verbannt worden. Anders gesagt: Nur eine massive Katastrophe würde dem 34-Jährigen eine Aussicht auf den Job eröffnen, den seit 67 Jahren die am Ostersonntag 93 Jahre alt gewordene Queen ausübt.

Wie aber lässt sich der weltweite Appeal des bekanntermassen eigenwilligen Paares am besten für die Zwecke der Monarchie einspannen? «Wir schicken die drei nach Afrika», scheint die Antwort enger Berater zu lauten. Ganz von der Hand zu weisen ist der Vorschlag nicht. Der Prinz hat immer wieder von seiner «tiefen Affinität» zum Schwarzen Kontinent gesprochen. Nach dem Abitur lebte er für einige Monate im südafrikanischen Lesotho und gründete dort später eine Wohlfahrtsorganisation für Kinder von HIV/Aids-Opfern. Das benachbarte Botswana hat Harry sogar «meine zweite Heimat» genannt, ein Status, den die erste gemeinsame Reise mit Meghan gewiss verstärkt hat.

Das Ganze bleibt jedoch Zukunftsmusik. Zunächst wird Baby Sussex das Licht der Welt erblicken. Uroma Elizabeth und Opa Charles werden sich, wie stets bei solchen Gelegenheiten, «entzückt» zeigen, ganz egal ob es sich, so die Favoriten der Buchmacher, um Grace, Victoria oder Diana oder vielleicht doch um James oder Arthur handelt.

Das war die Märchenhochzeit von Harry und Meghan:

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