Freizeit

Roger de Weck fährt Motorrad und rennt gerne

Roger de Weck will sich seinen angeborenen Sehfehler nicht operieren lassen, denn: "Jeder Nachteil birgt seine Vorteile" (Archiv)

Roger de Weck will sich seinen angeborenen Sehfehler nicht operieren lassen, denn: "Jeder Nachteil birgt seine Vorteile" (Archiv)

Der neue Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG SSR fährt in der Freizeit gerne Motorrad. «Sich in die Kurve zu legen und die Schwerkraft auszuhebeln ist ein besonderes Gefühl», sagt Roger de Weck.

Der gebürtige Freiburger fährt eine BMW mit Baujahr 1957. "Ich habe sie liebevoll renoviert und für Sonntagsfahrten reserviert", erzählt de Weck im Interview mit der Zeitschrift "Schweizer Familie". Sie sehe "immer noch wie neu aus", sagt der 57-Jährige über seine vier Jahre jüngere Maschine.

Sein angeborener Sehfehler beeinträchtigt de Weck auch beim Motorradfahren nicht. "Seit 57 Jahren lebe ich mit meinem schielenden Auge, auf dem ich wenig sehe", erzählt er. "Nach so langer Zeit sind einem auch die eigenen Fehler lieb geworden."

Mit moderner Medizin liesse sich der Augenfehler zwar korrigieren, besser sehen würde der Publizist aber auch nach einer Operation nicht. "Deshalb lasse ich es, wie es ist", sagt de Weck. Man dürfe sich nicht täuschen lassen: "Mit einem Auge sieht man genug", so der Freiburger, "und manchmal sogar noch schärfer".

De Weck, der seit dem 1. Januar die Geschicke der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft als Generaldirektor in der Hand hat, ist nicht nur gerne auf zwei Rädern unterwegs, auch das Rennen hat es im angetan - er lief sogar Marathon. "Laufen ist eine Art zu denken", sagt de Weck. "Aber auch eine Art, nicht zu denken. Es ist schön, nicht zu denken."

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