Sein Film handle von einem alten, erfolgreichen Schauspieler, der ganz zurückgezogen in einem schönen Haus lebe, erzählt der St. Galler im "Blick" weiter. "Dann begegnet er einem Rockermädchen, das scheinbar gar nicht zu ihm passt."

Das Mädchen im späten Teenageralter trägt in der Vorstellung Roderers hohe Stiefel und Lederklamotten, "hat aber ein weiches Herz." Es entstehe zwischen den beiden eine Zuneigung, eine "Liebe väterlicher Art". Die junge Frau bewundere den grossen Schauspieler, so Roderer.

Schaut man sich Roderers Leben an, so lassen sich Parallelen zum Film erkennen: Vor Jahresfrist war bekannt geworden, dass er seit Anfang 2005 mit seiner Grossnichte Anina verheiratet ist. Die Liebesgeschichte sei ein "Gemisch aus Autobiografischem und Fantasie", verrät der Sohn eines Textilkaufmanns denn auch.

Kommt es tatsächlich zu der Verfilmung, so möchte der "Nötzli"-Darsteller selbst die Hauptrolle übernehmen. "Ich würde meinem Publikum gern noch zeigen, dass ich auch eine ernste Rolle spielen kann, nicht nur komische."