Die Promi-Partys, auf die ein befreundeter Anwalt sie damals in Los Angeles schleppte, seien ihr schon bald langweilig geworden, sagte das "Amerika-Lisi" aus "Die Herbstzeitlosen" dem Portal "bluewin.ch". Der Smalltalk und die ständige Angeberei seien ihr schnell einmal verleidet.

"Faszinierender war, dass ich Doris Day und Rock Hudson bei den Dreharbeiten zuschauen durfte. Beide waren reizend und sagten, sie würden mir helfen, wenn ich den USA bleiben möchte." Aber sie wollte lieber heim in eine normale Schauspielschule.

Heim bedeutete ihr damals wie heute die Schweiz. Sie wurde zwar in Deutschland geboren, wuchs aber in Niederuzwil SG auf. "Ich habe mich komischerweise nie als Deutsche gefühlt", sagt sie.

"Es ist ein Geschenk, dass wir in so einem schönen Land leben dürfen, Gopfriedstutz! Jeden Abend, wenn ich ins Bett gehe und die Decke über mich ziehe, denke ich an all die Flüchtlinge, die in Ruinen übernachten müssen oder irgendwo in der Kälte draussen. Ein Horror."