Sie habe eigentlich keine Lust, sich um Geld zu kümmern: "Das überlasse ich meinem Mann, ich gebe es nur aus", sagte die 40-Jährige in einem Interview mit der Zeitschrift "Das Magazin".

Auch wenn sie Society-Anlässe liebt, ist sie skeptisch gegenüber den Leuten dieser Gesellschaftsschicht: "Ich mag interessante Menschen, und die findet man selten da oben. Da ist es oft verdorben, oberflächlich und falsch."

Gut verstand sich Beller beim Doppelinterview des "Magazins" offenbar mit dem 29-jährigen Raphael Fellmer, der mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter in Berlin ganz ohne Geld auskommt. Die Familie lebt von dem, was von der Überflussgesellschaft abfällt.

Er sei auch egoistisch, erklärte Fellmer: "Natürlich lebe ich so aus Liebe zur Natur, aus Liebe zu den Menschen und auch aus Liebe zu meinem Körper, aber letztlich geht es mir um das Überleben der Spezies Mensch, also ist das durchaus egoistisch." Ein schlechtes Wort über Beller ist ihm nicht zu entlocken.

Er kann sich auch vorstellen mit der Millionärin befreundet zu sein, wie er sagt. Beller "glaubt zwar nicht an Freundschaft", hätte Fellmer aber gerne einmal an einem Society-Anlass dabei: "Du müsstest an einen Event, wo alle diese aufgeblasenen Leute sind, das wär so lustig! Aber du bräuchtest einen Smoking."