Der Dorfstreit ist nicht neu und hatte schon vor ein paar Jahren für Schweinenationales Medieninteresse gesorgt. Seit 2007 hatte die Familie Blumenthal im Sommer jeweils den Rinderstall zur Schweinemast genutzt. Der Gestank sorgte schon damals für Ärger bei den Bewohnern. "Es stank wie zum Teufel", hiess es damals in mehreren Zeitungen.

Nachbarn reklamierten bei der Gemeinde. Zudem war die Schweinehaltung nicht erlaubt. Gemäss Gesetz hätte Renzos Vater - damals gehörte der Hof noch ihm - für die Umnutzung eine Bewilligung einholen müssen.

Vor kurzem hat Renzo nun bei den Behörden ein Nutzungsänderungsgesuch für den Stall eingereicht. Laut der "Südostschweiz" wollen nun 17 Einwohner von Vella Einsprache gegen das Bauvorhaben erheben.

Laut "Südostschweiz" war der Bio-Bauer für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Gemäss seinem Mediensprecher Marcel Rutz würde sich Renzo aber gerne mit den Nachbarn an einen Tisch setzen, um den Streit beilegen zu können. "Denn hauptsächlich will er gute Würste machen und nicht streiten."