"Ich habe festgestellt, dass das Prinzip des programmierten Zelltods bei den Fadenwürmern höchstwahrscheinlich dem bei Menschen entspricht. Das wusste man zuvor nicht. Ich war davon so begeistert, dass ich das irgendjemandem mitteilen musste", sagte der preisgekrönte Wissenschaftler gegenüber dem Magazin "Weltwoche".

Es sei jedoch Abend gewesen, erklärte Hengartner; ausser ihm war niemand mehr im Labor: "Deshalb schnappte ich mir den Hauswart, der gerade am Putzen war, und zeigte es ihm. Er verstand wahrscheinlich nicht viel von dem, was ich ihm erklären wollte."

Der neue Uni-Rektor ist von Fadenwürmern noch immer angetan. Er bewundert vor allem die Fortbewegungsart der winzig kleinen Wesen: "Wie ein Slalomfahrer, der die Piste runterkurvt: zip, zip, zip." Es sei "einfach süss", wie sie sich bewegten, sagte Hengartner.