Die britische Boulevardzeitung "Daily Mirror" berichtete am Mittwoch, der Oscar-Preisträger habe mit Regisseur Cary Fukunaga über seine Zweifel an der Rolle gesprochen. Demnach wollte Malek, der ägyptische Wurzeln hat, keinen Terroristen mit arabischem Hintergrund spielen.

Malek habe zu Fukunaga gesagt, der Bösewicht dürfe nicht mit einem "Terroranschlag, der eine Ideologie oder Religion widerspiegelt" in Verbindung gebracht werden. Wenn Fukunaga ihn wegen seiner Herkunft für die Rolle des Bösewichts ausgesucht habe, "mache ich nicht mit".

Der Regisseur habe seine Zweifel jedoch zerstreut, erklärte Malek laut "Daily Mirror" vor Journalisten in New York. Der Bösewicht im neuen "James Bond" sei eine "ganz andere Art von Terrorist", sagte Malek.

Der 38-Jährige, der im Februar für seine Rolle als Freddie Mercury im Film "Bohemian Rhapsody" den Oscar als bester Schauspieler erhielt, wurde 1981 in Los Angeles geboren. Seine Eltern, koptische Ägypter, waren drei Jahre zuvor in die USA eingewandert.

In der 25. Folge der Geheimdienstserie spielt Malek den Gegenspieler von James Bond, der zum letzten Mal von Daniel Craig verkörpert wird. Der Film soll im kommenden April in den Kinos anlaufen.