Üble Nachrede

«Rabenvater"-Streit von Tom Cruise und Bauer-Verlag beigelegt

Tom Cruise und Tochter Suri (Archiv)

Tom Cruise und Tochter Suri (Archiv)

Der «Rabenvater"-Streit zwischen Tom Cruise und dem Bauer-Verlag ist beigelegt. Zwei Magazine des Verlags hatten im Juli behauptet, Cruises Tochter Suri sei traumatisiert, weil ihr Vater sie verlassen habe. Cruise forderte 50 Millionen Dollar Schadenersatz.

"Tom Cruises Klage gegen Bauer Publishing, die Magazine 'In Touch' und 'Life & Style' ist erledigt. Die Bedingungen der Einigung wurden nicht offengelegt und bleiben vertraulich", heisst es in einer Erklärung von Cruises Anwalt Bert Fields, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag. Wie die Promi-Webseite "TMZ" berichtete, vereinbarten beide Seiten, ihre Anwaltskosten selbst zu zahlen.

Die US-Illustrierte "Life & Style" hatte im Juli vergangenen Jahres auf ihrer Titelseite ein Foto von Cruise' weinender Tochter Suri mit der Überschrift "Suri in Tränen, verlassen von ihrem Papa" veröffentlicht.

Mehrfach wies der Star anschliessend den Vorwurf zurück, er habe seine Tochter Suri nach der Trennung von seiner Frau Katie Holmes "im Stich gelassen". Zuletzt schilderte er in einer im November bei Gericht eingereichten Stellungnahme seine "wundervolle Beziehung" zu seiner Tochter. Diese habe nie im Geringsten signalisiert, "dass sie sich jemals von mir verlassen gefühlt hätte". Die Behauptung, er habe Suri verlassen, sei "offenkundig falsch".

Holmes hatte im Juni vergangenen Jahres nach fünf Jahren das Ende ihrer Ehe mit Cruise erklärt. Wenige Wochen später wurden die beiden geschieden. In den Medien wurde spekuliert, dass Holmes sich getrennt habe, um die gemeinsame Tochter vor dem Einfluss der Scientology-Organisation zu schützen. Cruise ist eines der prominentesten Mitglieder von Scientology.

Gemäss den Scheidungsvereinbarungen lebt Suri bei ihrer Mutter in New York, Cruise hat ein grosszügiges Besuchsrecht.

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