Die zwei verbliebenen Original-Mitglieder, May selber und Roger Taylor, spielten besser als früher, so der 67-Jährige, und ihre Live-Show sei grösser und kompromissloser als je zuvor.

Queen veröffentlichte im November das Album "Forever". Darauf finden sich bekannte Lieder der legendären Band sowie drei bisher unveröffentlichte Songs - darunter ein Duett von Mercury und Michael Jackson. Unter dem Namen Queen + Adam Lambert wird die Band am 19. Februar mit ihrem neuen Frontmann ein Konzert im Zürcher Hallenstadion geben. "Wir hätten sicher keine grosse Tour mehr gemacht, wenn wir Adam nicht getroffen hätten."

Man lernte sich 2009 beim Finale der US-Castingshow "American Idol" kennen. Lambert wurde dort Zweiter. "Wir hätten fünf Millionen Leute vorsingen lassen können und hätten womöglich niemanden wie Adam gefunden", so May. Im Vergleich zur Zusammenarbeit mit dem Blues-Sänger Paul Rodgers "sind wir mit Adam viel mehr Queen".

Er spüre bei Live-Auftritten die Nostalgie des Publikums, erzählte Lambert. Es gebe Momente, da fühle er sich nicht würdig, Mercurys Platz einzunehmen. "Ich mache mir den Gesang zu eigen, entferne mich aber nicht zu sehr von Freddies Stil", so Lambert. "Das wäre frevelhaft."