Im Falle einer Verurteilung muss Lohfink mit einer Geldstrafe von bis zu 24'000 Euro rechnen. Das Model hatte zwei Männer bezichtigt, sie im Sommer 2012 vergewaltigt zu haben. Weil die Staatsanwaltschaft der 29-Jährigen nicht glaubt, ging diese stattdessen gegen Lohfink vor. Einen Strafbefehl wies Lohfink zurück, weshalb der Fall vor Gericht kam.

Die im Internet verbreiteten Handyvideos von dem Geschlechtsverkehr zwischen Lohfink und ihren Bekannten hatten eine Debatte über das Sexualstrafrecht angestossen. Diese mündete im Juni in eine Gesetzesverschärfung.

Wie schon bei den vorangegangenen Verhandlungstagen erschien Lohfink persönlich vor Gericht. Sie könnte sich auch von ihren Verteidigern Burkhard Benecke und Christian Simonis vertreten lassen.