Rekonvaleszent

Prinz Philip hört sich seine Salut-Schüsse vom Spitalbett aus an

Polizisten bewachen die Klinik, in der Prinz Philip liegt

Polizisten bewachen die Klinik, in der Prinz Philip liegt

Im vergangenen Jahr durfte er kurz davor noch nach Hause, doch dieses Mal schaffte er es nicht mehr rechtzeitig: Nach einer Unterleibs-OP musste Prinz Philip am Montag seinen 92. Geburtstag im Spital feiern.

Der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. hatte sich am Freitag nach Untersuchungen des Bauchraums für eine genauere Diagnose einer Operation unterzogen. Es wird erwartet, dass er bis zu zwei Wochen in der Klinik bleibt.

Der Palast ging am Wochenende mit Informationen rund um den Gesundheitszustand des dienstältesten Prinzgemahls der Welt äusserst sparsam um. Zu dem Eingriff hiess es lediglich, der Herzog von Edinburgh mache "zufriedenstellende Fortschritte".

Auf Fragen, ob seine Familie ihn an seinem Geburtstag am Krankenbett besuchen wird, hiess es schmallippig, dies sei eine "Entscheidung privater Natur".

Prinz Philips Gesundheit galt stets als äusserst robust. Seit einiger Zeit häufen sich jedoch die Meldungen über Gesundheitsprobleme - es ist bereits sein vierter Spitalaufenthalt in 18 Monaten.

Vor einem Jahr wurde er fünf Tage lang wegen einer Blasenentzündung in einer Londoner Klinik behandelt und verpasste daher den Abschluss der Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum der Queen. Damals jedoch wurde er einen Tag vor seinem Geburtstag entlassen und konnte ihn zu Hause mit einer privaten Feier begehen.

An einer Tradition änderte jetzt auch sein Krankenhausaufenthalt nichts: Die Salutschüsse im Hyde Park und am Tower dürften kaum zu überhören sein.

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