Sein Grossvater, der sein Brot als Sekundarlehrer in Biel verdiente, habe eine enorme Bibliothek besessen, "für die er mich begeisterte", erinnert sich Mundartrocker Polo Hofer in er "Weltwoche". Begeistert habe ihn der humanistische Ansatz seines Vorfahren. So gründete der Grossvater einen Helferkreis für die Waisenkinder des Ersten Weltkriegs.

Klein Polo beeindruckten aber auch Grossättis Kunstbücher: Van Gogh, Gauguin, Michelangelo. "Ich konnte schon früh gut zeichnen, das gehörte zu meinem introvertierten Naturell." Er habe stundenlang still vor sich hinzeichnen können, erinnert sich der heute 70-jährige Rockmusiker.