Nein, der Bühnen-Peach sei ihm noch nie verleidet, sagte Peach (Peter) Weber dem "SonntagsBlick". "Die Situation auf der Bühne entspricht meinem Naturell, ich sitze gerne und rede gern mit Leuten: perfekt!".

Überhaupt geht es ihm gut, "im Rahmen der natürlichen Verwesung", wie Weber betont. Als politischer Mensch, der er sei, sehe er allerdings mit Sorge, "wie immer mehr geistige Nullnummern erfolgreich in die Politik drängen".

Global sammelten sich kaum lösbare Probleme an, so der Aargauer Komiker weiter. Sie würden "nach besonnenen, lösungsorientierten Köpfen verlangen und nicht nach beschränkten Armleuchtern, die mit 130 Dezibel herumschreien und alle anderen der Unfähigkeit bezichtigen".

Am 14. Oktober tritt Weber sein Rentnerdasein an. Sein erstes AHV-Geld wird er "zur Feier des Tages" integral spenden. Angst vor dem Tod hat er nicht. "Ich möchte eigentlich nur, dass es dann zügig geht und sich nicht über Jahre hinzieht." Wenn er sich seinen Nachruf vorstellt, dann soll auf jeden Fall dieser Satz drinstehen: "Er esch e glatte Cheib gsii."