Spitalaufenthalt

Paris Jackson nach mutmasslichem Suizid-Versuch ins Spital gebracht

Sprach in der Vergangenheit offen über psychische Probleme: Paris Jackson, Tochter des verstorbenen US-Popstars Michael Jackson. (Archivbild)

Sprach in der Vergangenheit offen über psychische Probleme: Paris Jackson, Tochter des verstorbenen US-Popstars Michael Jackson. (Archivbild)

Paris Jackson, Tochter des verstorbenen Popstars Michael Jackson, ist am Sonntag nach einem mutmasslichen Suizid-Versuch kurzzeitig in ein Spital eingewiesen worden. Das 20-jährige Model wies die Berichte zurück.

Das Promi-Portal "TMZ" berichte am Samstag, Jackson sei nach einem Suizid-Versuch in ihrem Haus in Los Angeles ins Spital eingeliefert worden. Ein Polizeisprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, es habe einen Polizeieinsatz wegen eines Suizid-Versuchs in Hollywood gegeben. Das Opfer sei mit einer Ambulanz ins Spital gebracht worden. Jackson beschimpfte "TMZ" danach im Kurzbotschaftendienst Twitter als "verdammte Lügner".

Jackson hat in der Vergangenheit offen über ihre psychischen Probleme gesprochen. 2013 hatte sie versucht, sich das Leben zu nehmen. Dem Musik-Magazin "Rolling Stone" sagte sie, schon vorher habe sie "mehrfach" versucht, ihr Leben zu beenden.

Neuer Dok-Film schlägt hohe Wellen

Zur Zeit schlägt die Dokumentation "Leaving Neverland" über Paris Jacksons berühmten Vater hohe Wellen. Sie schildert die Geschichte zweier Männer, die nach eigenen Angaben im Alter von sieben und zehn Jahren von Michael Jackson sexuell missbraucht worden waren.

Der "King of Pop" hatte sich bereits zu Lebzeiten immer wieder dem Vorwurf des Kindesmissbrauchs ausgesetzt gesehen. 2005 wurde er in einem spektakulären Gerichtsverfahren freigesprochen, seine Karriere litt dennoch unter den Vorwürfen.

Paris Jackson hatte kürzlich bei Twitter geschrieben, es sei nicht ihre Rolle, das Erbe ihres Vaters zu verteidigen. Darum kümmerten sich andere Familienmitglieder und sie unterstütze sie dabei. Später schrieb sie: "Mein Vater ist mit seinen Problemen und Sorgen mit Anmut, Frieden und Liebe umgegangen. (...) Ich schlage vor, dass wir uns das alle zum Vorbild nehmen."

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