Schifffahrt

Parade für die 109-jährige, frisch sanierte «Unterwalden»

Die Sanierung des Schiffs kostete über zehn Millionen Franken

Die Sanierung des Schiffs kostete über zehn Millionen Franken

Grosser Auftritt für die 109-jährige «Unterwalden» in Luzern: In neuem Glanz, nach einer zweijährigen Generalsanierung, ist das Dampfschiff am Samstag in See gestochen. Feierlich begleitet von rund 1500 Dampferfans sowie vier weiteren Dampfschiffen.

Auch die Sonne wollte sich die erste öffentliche Fahrt der "Unterwalden" nicht entgehen lassen. Ihre Präsenz verhalf dem Dampfschiff, die frische, weisse Farbe seines Rumpfs und die roten Schaufelräder bestens präsentieren zu können.

Mit dem Stapellauf am 12. November 1901 ist die "Unterwalden" das zweitälteste Dampfschiff der Flotte der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV). Am 18. Mai 1902 wurde es in Dienst gestellt.

Die Generalsanierung des Schiffs kostete über zehn Millionen Franken und dauerte zwei Jahre, wie die Dampferfreunde Vierwaldstättersee und die SGV gemeinsam mitteilten. Das über die Jahre mehrmals veränderte Schiff wurde äusserlich wieder in den Zustand der Zeitspanne zwischen 1920 und 1960 rückgebaut.

Es war die umfangreichste Sanierung in der Geschichte der Dampfschiffrenovierung auf dem Vierwaldstättersee. Sie kostete über zehn Millionen Franken.

Die insgesamt fünf Dampfschiffe legten am Samstag kurz vor 10.30 Uhr in Luzern los und begaben sich auf eine gut sechsstündige Parade den Ufern des Vierwaldstättersees entlang. Kurz vor der Rückkehr stellten sich die Schiffe vor der Seebrücke in Luzern auf und trugen dem begeisterten Publikum ein Dampfpfeifen-Konzert vor.

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