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Papst Franziskus: Therapie hat mir sehr geholfen

Papst Franziskus steht dazu, in jüngeren Jahren eine Psychoanalytikerin konsultiert zu haben. (Archivbild)

Papst Franziskus steht dazu, in jüngeren Jahren eine Psychoanalytikerin konsultiert zu haben. (Archivbild)

Papst Franziskus hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit eine Psychoanalytikerin konsultiert. «Sie war sehr gut, sehr professionell. Zu einem Zeitpunkt in meinem Leben, in dem ich das Bedürfnis hatte, ein paar Dinge zu klären, hat mir das sehr geholfen.»

Dass er im Alter von 42 Jahren sechs Monate lang in Therapie gewesen sei, sagte der 80-Jährige in einem Interview, das am 6. September in einem Buch des französischen Soziologen Dominique Wolton erschienen wird. Ausschnitte daraus wurden bereits vorab in französischen Medien veröffentlicht.

In dieser Zeit, Ende der 70er Jahre, befand sich sein Heimatland Argentinien noch unter militärischer Herrschaft und seine Amtszeit als Jesuiten-Führer ging gerade zu Ende. Einige warfen dem damals noch unter seinem bürgerlichen Namen Jorge Mario Bergoglio bekannten Mann vor, mit der Regierung zusammengearbeitet zu haben.

Italienische Medien weisen darauf hin, dass unter Johannes XXIII. - Papst von 1958 bis 1963 - Psychoanalyse für Priester und Seminaristen verboten wurde. Die Position wurde später von seinem Nachfolger Paul VI. aufgeweicht.

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