Amnestie

ORF gibt Sido zweite Chance bei der «Grossen Chance»

"Zurück zum Start": Sido bleibt Jury-Mitglied bei der ORF-Sendung "Die Grosse Chance" (Archiv)

"Zurück zum Start": Sido bleibt Jury-Mitglied bei der ORF-Sendung "Die Grosse Chance" (Archiv)

Eine «grosse und letzte» Chance bekommt Rapper Sido vom ORF. Der geschasste Juror soll zur «Grossen Chance» zurückkehren und bereits bei der nächsten Ausgabe am Freitag wieder am Jurypult Platz nehmen, wie Fernsehdirektorin Kathrin Zechner am Mittwoch bekannt gab.

"Das ist keine Rücknahme der Entscheidung, die direkt nach der Prügelattacke getroffen wurde. Der Stopp war nötig, weil auf beiden Seiten überzogen wurde", so Zechner.

Das klare Nein zu Gewalt stehe. "Genauso unumstösslich ist aber mein Glaube an Aussöhnung." Sie habe sowohl mit Sido als auch mit Dominic Heinzl das Gespräch gesucht, wobei sich "die Einsicht beider Herren, dass sie sich falsch verhalten haben" gezeigt habe.

"Deshalb: zurück zum Start. Wir wollen mit dieser Entscheidung ein Beispiel geben, dass am Ende eines Streits idealerweise Aussprache und Versöhnung steht."

Während Sido im dritten Halbfinale der "Grossen Chance" am Freitag als Juror auftreten wird, darf auch Heinzl an diesem Abend wieder berichterstattend für das Societymagazin "Chili" tätig sein.

Der ORF hatte sich von Sido getrennt, nachdem dieser vor knapp zwei Wochen im Anschluss an die erste Liveshow der "Grossen Chance" den Societyreporter Dominic Heinzl niedergeschlagen hatte.

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