Politikverdruss

Oprah Winfrey will nicht Präsidentin werden

Oprah Winfrey möchte trotz ihrer Popularität nach der Rede bei den Golden Globes 2018 nicht US-Präsidentin werden. (Archiv)

Oprah Winfrey möchte trotz ihrer Popularität nach der Rede bei den Golden Globes 2018 nicht US-Präsidentin werden. (Archiv)

Ihre Rede bei den Golden Globes hat Oprah Winfrey über Nacht zur Präsidentschaftskandidatin gemacht - jedenfalls im Internet. Die US-Entertainerin sieht ihre Zukunft allerdings nicht in der Politik.

"Ich werde nicht kandidieren", sagte die 64-Jährige im Gespräch mit dem "Migros-Magazin". Sie fühle sich - auch nach eineinhalb Jahren Donald Trump - nicht qualifiziert, "die Verantwortung für die Welt" zu übernehmen. "Ich hätte auch die Energie nicht, die es dazu braucht. Es ist nicht meine Berufung."

Das Interesse für Politik ist Winfrey überhaupt abhanden gekommen, wie die Entertainerin weiter betont. Sie habe aufgehört, die Nachrichten anzusehen. Zuvor habe sie sie auf dem Hometrainer angeschaut. "Aber es machte mich krank, wie die sogenannten Experten laberten und laberten, ohne eine Ahnung zu haben, wovon sie eigentlich sprachen."

Als Alternative habe sie jetzt eine News-App. "Bei der schaue ich morgens auf die fünf Dinge, die man wissen muss, um informiert zu sein." Dann wähle sie aus, was sie lesen wolle oder bei welchem Video sie den Ton anschalte. "Sonst ist es einfach zu viel. Die Nachrichtensender machen einen nur depressiv."

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