Auf Bewährung

O.J. Simpson darf Alkohol und Marihuana konsumieren

O.J. Simpson freut sich schon auf den Champagner, mit dem er im Oktober auf seine Haftentlassung anstossen darf. Auch ein Joint wäre ihm grundsätzlich erlaubt - allerdings nur, wenn er vom Arzt verschrieben worden ist.

O.J. Simpson freut sich schon auf den Champagner, mit dem er im Oktober auf seine Haftentlassung anstossen darf. Auch ein Joint wäre ihm grundsätzlich erlaubt - allerdings nur, wenn er vom Arzt verschrieben worden ist.

Wenn der Ex-Football-Star O.J. Simpson im Oktober frühzeitig aus der Haft entlassen wird, darf er offiziell saufen und kiffen. Allerdings unter Auflagen: Bei mehr als 0,8 Promille landet er wieder im Kittchen. Und Joints gibt's nur auf ärztliche Verschreibung.

Simpson werde, sobald er auf freiem Fuss ist, regelmässig auf Alkohol getestet, steht in seinen Bewährungsauflagen. Er darf grundsätzlich nur dann verschreibungspflichtige Substanzen zu sich nehmen, wenn er ein ärztliches Rezept dafür hat, und das gilt auch für - ausschliesslich medizinisches - Marihuana.

Die übrigen Verhaltensvorschriften entsprechen der Norm: Der Haftentlassene muss alle Gesetze einhalten, schon eine kleine Verfehlung könnte ihn wieder hinter Gitter bringen, sagte ein Mitglied des Begnadigungsausschusses dem Portal tmz.com. Kontakte zu verurteilten Verbrechern sind untersagt, Waffen natürlich auch.

Alles in allem: "keine schlechten Bedingungen für einen, der vor kurzem noch 24 Jahre Knast vor sich hatte", schreibt tmz. Etwas später berichtete das Portal, Simpson habe auch ein "attraktives" Job-Angebot bekommen: im Empfang des Bordells "Bunny Ranch" in Carson City, Nevada - inklusive Kost und Logis. Einige der käuflichen Damen hätten aber mit Kündigung gedroht, falls O.J. den Job annehme.

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