Fils à papa

Noah Beckers Wut über die Schublade «Boris' Sohn» macht ihn kreativ

Noah Becker macht es wütend, dass er immer nur als Sohn von Vater Boris gilt. Das hat auch sein Gutes: Die Wut verleiht ihm kreative Energie als Maler und Musiker. (Archivbild)

Noah Becker macht es wütend, dass er immer nur als Sohn von Vater Boris gilt. Das hat auch sein Gutes: Die Wut verleiht ihm kreative Energie als Maler und Musiker. (Archivbild)

Noah Becker will nicht weiter nur «der Sohn von Boris Becker» sein - und kanalisiert den Frust darüber in Kunst. «Wut ist mein Motor. Zum Beispiel die Wut auf die vielen Schubladen, in die ich dauernd gedrängt werde, die nervige Rolle des Dauersohnes».

"Diese Wut ist eine kreative Energie und befeuert mich, meine Grenzen immer wieder zu sprengen," sagte der 23-Jährige der Zeitschrift "Emotion". Noah Becker hat ein Maler-Atelier in Berlin und ist Mitglied einer Band.

Er gebe sich der Kunst hin, psychisch und physisch, sagte Becker. "Ich mache oft sogar irgendwelche Scheissjobs, gehe zum Beispiel als Gast in TV-Kochshows, damit ich mir die Farbe oder ein neues Mischpult für die Band leisten kann." Seine Teilnahme in der Vox-Show "Grill den Henssler" im vergangenen Jahr hatte einen Social-Media-Zwist zwischen Boris Becker und TV-Koch Steffen Henssler entfacht.

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