Familienleben

Nik Hartmann: «Ich glaube nicht, dass mein Sohn je sprechen können wird»

TV-Mann Nik Hartmann, hier beim Wandern (SRF)

TV-Mann Nik Hartmann, hier beim Wandern (SRF)

Für Moderator Nik Hartmann sind Ehe und Familie zwei verschiedene Dinge. Während der dreifache Vater die Familie als Betrieb ansieht, den es am Laufen zu halten gilt, besteht die Ehe für ihn aus kleinen Momenten trauter Zweisamkeit.

«Unser kleinster ist eben unser kleinster», sagt der TV- und Radio-Moderator in der «Glückspost». Carla und Nik Hartmann haben drei Söhne, den 10-jährigen Constantin, den 7-jährigen Frederik und den 4-jährigen Melchior. Der jüngste Sohn leidet an einer cerebralen Behinderung. Man könne ihn nicht mit Gleichaltirgen vergleichen. Er esse zwar sein Breichen, sitze gerade, doch wenn Hartmanns ihn hochheben, zeigt er keine Bewegungsreflexe. Hartmann vermutet, dass sein Sohn nie sprechen wird. «Ich gehe aber davon aus, dass er auf andere Art lernt zu kommunizieren - mit Zeichen etwa», sagt er.

Die älteren Brüder seien sehr lieb und verständnisvoll im Umgang mit dem Küken der Familie. Der Älteste, Constantin, habe zu Melchior oft gesagt, er sei der beste Bruder. Weil der Mittlere, Frederik, beleidigt gewesen sei, bezeichne er den Jüngsten nun als "besten behinderten Bruder".

«Eher ernster»

"Wenn wir abends auf der Terrasse Kaffee trinken oder wir ins Bett gehen, alles erledigt ist, nur noch wir da sind." Solche Momente gehören nur Hartmann und seiner Frau Carla. Vor Weihnachten seien sie zu zweit nach London gereist. "Solche Sachen lieben wir", sagte der 40-Jährige im Gespräch mit der "GlücksPost".

Der gebürtige Burgdorfer erzählte dem Magazin, seine Frau sei im Umgang mit der Familie bedeutend gelassener als er: "Ich nehme halt alles eher ernster, möchte es am liebsten allen recht machen." Seine Frau könne besser auch mal Nein sagen.

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