USA

Niederlage für Pornostar: Trump muss nicht zu Affäre mit Stormy Daniels aussagen

Trumps Anwalt zahlte ihr kurz vor der Präsidentenwahl 2016 130'000 Dollar: US-Pornodarstellerin Stormy Daniels, mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford. (Archivbild)

Trumps Anwalt zahlte ihr kurz vor der Präsidentenwahl 2016 130'000 Dollar: US-Pornodarstellerin Stormy Daniels, mit dem bürgerlichen Namen Stephanie Clifford. (Archivbild)

Die US-Pornodarstellerin Stormy Daniels ist vorerst mit einem Versuch gescheitert, eine Zeugenaussage von US-Präsident Donald Trump zu ihrer angeblichen Affäre gerichtlich zu erzwingen. Ein Richter in Kalifornien lehnte den Antrag laut US-Medien als verfrüht ab.

Daniels' Anwalt Michael Avenatti hatte gefordert, dass sowohl der US-Präsident als auch sein Anwalt Michael Cohen unter anderem zu einer Zahlung von 130'000 Dollar an den Pornostar aussagen sollen. Sollte der kurz vor der Präsidentenwahl 2016 von Cohen gezahlte Betrag als Schweigegeld gewertet werden, könnte es sich um einen möglichen Verstoss gegen die Wahlkampfregeln handeln.

Die 39-jährige Pornodarstellerin, die mit bürgerlichem Namen Stephanie Clifford heisst, behauptet, 2006 eine Affäre mit Trump begonnen zu haben. Der US-Präsident bestreitet dies. Am vergangenen Sonntagabend packte Daniels in einem Fernsehinterview über die Affäre aus.

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