Der Sänger war am 23. Januar wegen Raserei festgenommen worden. Laut Polizei war er ohne Führerschein, dafür mit Alkohol und Marihuana im Blut unterwegs. Das ist nur einer von einer ganzen Reihe von Fällen, die Bieber vor Gerichten derzeit in Nordamerika zu bestreiten hat.

In einem Fall in Toronto geht es um einen angeblich geschlagenen Chauffeur, in Florida beschuldigt ein Fotograf den Kanadier, seine Leibwächter zum Raub der Speicherkarte aus der Kamera des Fotografen angewiesen zu haben.

Am Montag war das Video einer Anhörung, die vergangene Woche in Miami stattfand, veröffentlicht worden. Der Film zeigt den Sänger desinteressiert, wie er auf die Fragen eines Anwalts mit "Raten Sie mal!" oder "Was soll das denn für eine Frage sein?" antwortet.

Nach der Veröffentlichung des Videos, in dem er reichlich arrogant wirkt, rechtfertigte sich der Sänger via Twitter. "Sie können uns nicht brechen. Sie können uns nicht unterdrücken. Wir sind zu stark. Wir lieben zu sehr", schrieb der 20-Jährige am Dienstag.

"Ich liebe es, wie einige die furchtbaren Taten anderer verdrehen und rechtfertigen", twitterte Bieber noch: "Aber wir haben das Recht, uns zu verteidigen und uns belästigt zu fühlen."