Leben und Tod

Nena kritisiert Tabuisierung des Themas Tod

Popsängerin Nena hat die Tabuisierung des Themas Tod in der Gesellschaft kritisiert. "Ich finde es hart und traurig, dass dieser Austausch in unserer Gesellschaft praktisch nicht stattfindet", sagte sie in einem Interview im Januar 2018. (Archiv)

Popsängerin Nena hat die Tabuisierung des Themas Tod in der Gesellschaft kritisiert. "Ich finde es hart und traurig, dass dieser Austausch in unserer Gesellschaft praktisch nicht stattfindet", sagte sie in einem Interview im Januar 2018. (Archiv)

Sängerin Nena hat die Tabuisierung des Themas Tod in der Gesellschaft kritisiert.

"Ich finde es hart und traurig, dass dieser Austausch in unserer Gesellschaft praktisch nicht stattfindet, obwohl wir alle wissen, dass der Tod zum Leben gehört", sagte die 57-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Die fünffache Mutter und dreifache Grossmutter erinnerte dabei auch an den Tod ihres ersten Kindes, das im Alter von nur elf Monaten gestorben war.

"Die Erfahrung mit meinem ersten Kind bedeutete Schmerz und Trauer, aber auch ein völlig neues Leben, in dem ich mich zum ersten Mal intensiv mit dem Tod auseinandergesetzt habe", sagte Nena der Zeitung.

"Wir leben in einer Welt, in der man leider nicht über den Tod spricht", sagte die Sängerin. "Und dann steht man plötzlich davor, und es bricht über einen herein. Der Sohn und Bruder wird immer ein Teil von uns sein."

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