Inspiration

Nelly Furtado kam dank Aushilfsjobs aus dem kreativen Loch

Nelly Furtado vor der Entgegennahme des Radio Regenbogen Awards in Rust. Nach einer kreativen Pause, in der sie gewöhnliche Aushilfsjobs annahm, ist sie jetzt kreativ wieder da.

Nelly Furtado vor der Entgegennahme des Radio Regenbogen Awards in Rust. Nach einer kreativen Pause, in der sie gewöhnliche Aushilfsjobs annahm, ist sie jetzt kreativ wieder da.

Die kanadische Popsängerin Nelly Furtado hat 15 Jahre nach dem Gewinn des Grammys für ihren ersten Hit dank Aushilfsjobs einen neuen Zugang zur Musik gefunden. Bei den Jobs seien ihr die Menschen offen und ehrlich gegenübergetreten. Das habe sie inspiriert.

"Ich habe in den vergangenen viereinhalb Jahren bewusst eine Pause vom Musik- und Showgeschäft gemacht und in dieser Zeit einige Jobs übernommen, unter anderem in einem Plattenladen", sagte die Sängerin ("Maneater") in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur: "So ist mir bewusst geworden, warum und für wen ich eigentlich Musik mache."

"Auf der Bühne und im Scheinwerferlicht lebt man in einer Art Parallelwelt", sagte Furtado: "Man spürt nicht wirklich, was die Leute denken und welchen Platz man selbst im Leben hat." Dank der musikalischen Auszeit habe sie Bodenhaftung behalten und zudem Ideen für neue Lieder bekommen: "Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, waren inspirierend. Ich profitiere auch künstlerisch von ihnen."

Die Kanadierin hatte 2002 einen Grammy für die Single "I'm Like a Bird" bekommen. Ende März hat sie ihr sechstes Album, "The Ride", veröffentlicht. In Rust erhielt sie den Radio Regenbogen Award.

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