"Für mich war es entscheidend, die Figur der Karla Lorenz, die sich anders in einer Welt bewegt, die formale Regeln hat, optisch so nah wie möglich an der Realität zu gestalten", sagte die 48-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Samstag. Dieser Wunsch sei "nicht leicht durchzusetzen" gewesen, räumte die eigentlich langhaarige Schauspielerin ein.

Zur Vorbereitung auf ihre Rolle hatte Wörner Ende vergangenen Jahres Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier auf einer Reise nach Südkorea und Indonesien begleitet. Diese Erfahrung habe sie in der Ansicht bestätigt, "dass der Umgangston, der Humor, aber auch die Konfrontation auf respektvollem und intelligentem Niveau stattfinden". Die neue ARD-Reihe soll ab Samstag kommender Woche ausgestrahlt werden.