Bevor der 53-Jährige im vergangenen Jahr seine Stelle antrat, stand es nicht gut um ihn. Weil er mit zwei Musikfirmen gescheitert war und auch als selbstständiger Coach nicht vorankam, verlor er beinahe den Lebensmut: "Ich überlegte mir, einfach wegzulaufen, immer weiter, bis es zu Ende ist", sagte er in der "Weltwoche".

Mit dem "Nachtclub" wuchs sein Selbstvertrauen und die Spitzenquoten von durchschnittlich 205'000 Zuhörenden pro Abend geben ihm bis heute Aufwind. Hätte es die Sendung schon früher gegeben, wären dem Radiomann auch die eine oder andere Ausbildungs-Krise erspart geblieben . Der Harley-Fan, der zwei Studien abgebrochen hat, wollte nämlich schon immer etwas machen, "was das Herz mehr berührt".