«Ich weiss eigentlich, wann ich welchen Spruch machen kann», erklärte SRF-Moderator Lukas Studer, einen Tag nach seinem «Klopp hoch»-Spruch, gegenüber dem Blick. «Diesmal habe ich aber den total falschen Moment erwischt. Ich war schlicht zu wenig sensibel. Dabei wollte ich Klopp nach dem verlorenen Final doch aufmuntern. Das stinkt mir.»

Die peinliche Szene: Studer stellte Liverpool-Trainer Jürgen Klopp nach dessen Niederlage im Europa League-Finale vom Mittwochabend einige Fragen. Klopp ist ganz Profi, bis sich der Sport-Moderator mit einem fragwürdigen Spruch verabschiedet: «Wie sagt man eigentlich in ihrem Fall: ‹Kopf hoch›? Oder ‹Klopp hoch›?»

Klopp fand den Scherz gar nicht lustig und zeigte dem SRF-Moderatoren die kalte Schulter. «Sehen Sie: Ich hab' die Probleme, Sie offensichtlich nicht, weil Sie können schon wieder Scherze machen. Davon bin ich noch weit entfernt», konterte der Liverpool-Trainer den saloppen Spruch Studers.

«Der Schuss ging total nach hinten los», sagte Studer am Donnerstag zum Blick und ergänzte: «Es tut mir im Nachhinein leid. Ich würde einen solchen Spruch nicht mehr machen und mehr Empathie zeigen.»

Die peinliche Szene nach dem Europa League-Finale zwischen Liverpool und Sevilla sorgte auch noch einen Tag nach dem Endspiel für einige Diskussionen. Studer ist aber überzeugt: «Ich glaube nicht, dass Klopp sauer auf mich ist. Er hat mir auch noch zugezwinkert.» (ram/luk)