Öffentlichkeitsscheu

Murakami betreibt Internet-Kummerkasten für seine Leser

Homestorys gibts von ihm keine: Haruki Murakami (Archiv)

Homestorys gibts von ihm keine: Haruki Murakami (Archiv)

Japans öffentlichkeitsscheuer Bestsellerautor Haruki Murakami stellt sich in einer Art Online-Kummerkasten den Fragen seiner Leser. Wer aber hofft, mehr aus dem Leben des 66-jährigen Schriftstellers zu erfahren, sieht sich - vorerst zumindest - enttäuscht.

Auf die Bitte einer 51-jährigen Leserin, ihr einen Einblick in sein Privatleben zu gewähren, antwortete Murakami am Freitag in seiner ersten Antwort nur knapp, er ziehe es vor, seine "kleinen Geheimnisse" für sich zu behalten.

Immerhin ein Geheimnis verriet der Schriftsteller der Mutter eines elfjährigen Bücherhassers. Als sie ihn bat, ihren Sohn zum Lesen zu bringen, damit er wie Murakami werde, antwortete dieser, es sei allein Sache des Jungen, ob er ein begeisterter Leser werde oder nicht. Der 66-Jährige fügte hinzu, er selbst könne wegen seiner seit einiger Zeit abnehmenden Sehkraft kaum noch Bücher lesen.

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