Echo-Nachwehen

Müller-Westernhagen empfiehlt Skandalrappern Auschwitz-Besuch

Alt-Deutschrocker Marius Müller-Westernhagen würde Rapper wie Kollegah und Farid Bang gern auf Anschauungsunterricht nach Auschwitz schicken. (Archivbild)

Alt-Deutschrocker Marius Müller-Westernhagen würde Rapper wie Kollegah und Farid Bang gern auf Anschauungsunterricht nach Auschwitz schicken. (Archivbild)

Nach dem Aus für den Musikpreis Echo hat Marius Müller-Westernhagen dem Skandalrapper-Duo Kollegah und Farid Bang einen Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau nahegelegt. Allzu grosse Illusionen über deren Lernfähigkeit hegt er aber nicht.

"Für Farid Bang und Kollegah wäre es vielleicht auch mal gut, wenn man sie durch das Lager Auschwitz-Birkenau führen würde. Wobei: Wahrscheinlich wäre ihnen das sogar wurscht", sagte Müller-Westernhagen der "Süddeutschen Zeitung".

"Es geht hier übrigens auch nicht um zwei Rapper-Jungs, die was Blödes gesagt haben und nun zu Recht einen auf den Deckel kriegen", ergänzte der Musiker. "Das Problem ist tiefergehend. Das Problem ist die Verrohung der Gesellschaft insgesamt. Darüber sollten wir sprechen."

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