Das erklärte Anwalt Robert Schwartz am Dienstag in einer Mitteilung. In einem Brief warf er CNN "böswillige Absicht, Lügen, Tricksereien, fehlende redaktionelle Kontrolle und die Vernachlässigung der journalistischen Sorgfalt" vor.

In der vergangenen Woche hatten 16 Menschen, darunter acht mutmassliche Opfer, in dem Sender über Fälle sexueller Belästigung durch den heute 80-Jährigen berichtet. Acht Frauen wurden nach eigenen Angaben bei Dreharbeiten oder Werbetouren von Freeman belästigt. Eine junge Produktionsassistentin warf dem Schauspieler vor, sie im Sommer 2015 wiederholt am unteren Rücken berührt und gestreichelt zu haben.

Freeman entschuldigte sich. "Jeder, der mich kennt oder mit mir zusammengearbeitet hat, weiss, dass ich niemanden absichtlich beleidigen oder jemanden wissentlich in Verlegenheit bringen würde", erklärte der Schauspieler. Später dementierte er die Anschuldigungen.

Schwartz behauptete, es gebe Videoaufnahmen und offizielle Dementi der "angeblichen 'Opfer'", die den CNN-Bericht widerlegten. Die "ganze Geschichte" baue auf Täuschungen auf und ihre Glaubwürdigkeit sei "jetzt untergraben worden", erklärte Freemans Anwalt.

Neben Freeman wurde in den vergangenen Monaten zahlreichen anderen Männern aus dem Filmgeschäft und anderen Branchen sexuelle Belästigung vorgeworfen. Die sogenannte #MeToo-Debatte wurde im Herbst vergangenen Jahres losgetreten, als mehrere Frauen dem Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung vorwarfen. Weinstein wurde am Freitag in New York unter anderem wegen Vergewaltigung angeklagt.