Freie Liebe

Mona Petri ist ebenso Feministin wie ihre Figur Iris von Roten

Schauspielerin Mona Petri mimt in "Verliebte Feinde" die Feministin Iris von Roten (Archiv)

Schauspielerin Mona Petri mimt in "Verliebte Feinde" die Feministin Iris von Roten (Archiv)

Im neuen Film «Verliebte Feinde» mimt die Zürcher Schauspielerin Mona Petri die Feministin Iris von Roten. Petri bezeichnet sich selber ebenfalls als Feministin - und zeigt sich sehr offen verschiedenen Beziehungsformen gegenüber.

Eine Feministin mit Haaren auf den Zähnen sei sie keineswegs, sagte die 36-Jährige Schauspielerin im Gespräch mit der "Schweizer Familie". Gerade Frauen wie Iris von Roten hätten dazu beigetragen, derartige Vorurteile gegenüber Feministinnen abzubauen. "Sie liebte schöne Kleider, ihr Aussehen war ihr wichtig", sagte Petri über von Roten.

Selber zeigt sich die Schweizerin im Gespräch sehr weltoffen. Petri ist alleinerziehende Mutter einer 8-jährigen Tochter. Sie habe einen enormen Freiheitsdrang und brauche grösstmögliche Autonomie, erzählte sie der Zeitschrift.

Die Zürcherin outete sich gar als Befürworterin der Polygamie. "Jedes Paar soll herausfinden, für welche Form des Zusammenlebens es sich entscheiden will." Sexuelle Treue habe für sie nicht unbedingt etwas mit Loyalität einem Partner gegenüber zu tun.

Absolute Treue verspricht sie nur ihrer Tochter Anouk: "Meine Tochter ist wichtiger als alles." Es sei dennoch nie zur Debatte gestanden, dass sie nicht arbeiten gehe. "Schliesslich musste ich ja Geld verdienen." Für ihre Tochter als Einzelkind sei die Kinderkrippe "wunderbar" gewesen.

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