Markenzeichen

Model Mario Galla versteckte seine Behinderung jahrelang

Kaschiert seine Beinprothese schon länger nicht mehr: das deutsche Model Mario Galla. (Archivbild)

Kaschiert seine Beinprothese schon länger nicht mehr: das deutsche Model Mario Galla. (Archivbild)

Model Mario Galla sieht seine Beinamputation zuweilen auch als Vorteil im Beruf. «Es ist das, warum man guckt: weil es auf den ersten Blick ein so grosser Kontrast ist. Ich habe kein Problem damit.»

Dieses Alleinstellungsmerkmal habe ihm Chancen im Leben eröffnet, sagte der 32-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Dass man ihn oft auf das "Model mit der Prothese" reduziere, nerve ihn nicht.

Galla sagte, er sei froh darüber, dass Designer Michael Michalsky ihn 2010 bei der Berliner Fashion Week in kurzen Hosen über den Laufsteg gehen liess. Bei der Gelegenheit hatte er der Modewelt erstmals seine Beinprothese gezeigt. "Zu dem Zeitpunkt habe ich schon vier Jahre im Modegeschäft gearbeitet und alle Kunden haben meine Behinderung immer kaschiert."

Momente, in denen Galla sich ein zweites Bein wünscht, gebe es anders als früher heute nicht mehr. Er habe für sich eine gute Situation daraus geschaffen. "Ich komme super damit klar und ich glaube, ich habe eine der luxuriösesten Behinderungen, die es auf dem Planeten gibt, weil ich damit alles machen kann."

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