Perfekt. Es ist ein Wort, dass Niki Lauda in dem TV-Gespräch hoch über den Wolken immer wieder über die Lippen kommt. 

«Die Faszination des Fliegens eines Verkehrsflugzeuges ist für mich, es perfekt zu machen», sagte er zu Moderator Hugo Bigi, der ihn während des Flugs von Zürich nach Wien im Cockpit interviewte.

Fliegen, wie es im Buche steht, das wolle er. Und das sei es auch, was jeder Pilot machen sollte, denn: «Improvisieren soll man hier nix. Der gute Pilot hält sich an alle Regeln.» Und er wolle ein Vorbild sein seine Piloten.

«Beinhartes Geschäft»

Er fliege, um «das Produkt mitüberprüfen zu können», sagte Niki Lauda. Es gehe schliesslich um ein «beinhartes» Geschäft. Dabei sei er zwar der einzige Pilot, der Autogramme geben müsse, ansonsten unterscheide ihn nichts von seinen Mitarbeitern. 500 Stunden fliege er pro Jahr mit dem Airbus. «Das ist schon eine normale Anzahl für einen Verkehrspiloten.»

Niki Lauda – sein Leben in Bildern:

Darauf angesprochen, welche Voraussetzungen ein angehender Pilot mitbringen müsse, sagte er: «Im Allgemeinen soll ein Pilot eine anständige Persönlichkeit haben. Der muss wissen, was er zu tun hat und hat Verantwortung zu tragen.» (smo)

Nürburgring 1976: Wegen dieses Unfalls hatte Niki Lauda lebenslang gesundheitliche Probleme

Nürburgring 1976: Wegen dieses Unfalls hatte Niki Lauda lebenslang gesundheitliche Probleme

Niki Laudas Rennwagen war nach einem Crash in Brand geraten. Dabei sass die Formel-1-Legende fast eine Minute lang in den Flammen, bevor von Kollegen gerettet werden konnte. Dabei zog er sich schwere Verbrennungen sowie Verätzungen der Lunge zu. Nur 42 Tage später setzte er sich wieder ins Cockpit seines Ferraris.