Mister Schweiz
Mister-Schweiz-Wahl: Der Charakter spielt keine Rolle

Ein Durchschnittstyp macht das Rennen an der Mister-Schweiz-Wahl. Zumindest wenn es nach einer Attraktivitätstheorie eines deutschen Wissenschaftlers geht. Der Charakter spielt dabei keine Rolle.

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Gruppenbild Mister Schweiz 2010

Gruppenbild Mister Schweiz 2010

Ein Mensch muss neun Kriterien erfüllen, um attraktiv zu sein. Das erklärt der deutsche Attraktivitätsforscher Karl Grammer. Der Experte weiss: Der Charakter spielt dabei keine Rolle. Wichtig sind dagegen:
Jugendlichkeit, die Hormonmarkierungen, will heissen: weibliche Rundungen bzw männliche Muskeln, Durchschnittlichkeit (Gesichtszüge), Symmetrie, Zustand von Haut und Haar, Bewegungen, Körpergeruch, die Stimme und die Körpergrösse.

Durchschnittstypen haben die besten Chancen

Wenn die Grössten auch die Schönsten sind, dann würden entweder Stefan Zahnd (197 cm) oder Marc Bochsler gewinnen (194 cm). Sollte die Symmetrie der Gesichtszüge entscheiden, haben Stefan Tobler oder Daniel Mkongo bessere Chancen.

Wählen Sie hier ihren Mister Am Samstag wird der neue Mister Schweiz gewählt. Er wird Nachfolger von André Reithebuch. Wählen Sie hier ihren Favoriten und stimmen Sie ab. Das Ergebnis des Votings drucken wir am Samstag in der Zeitung

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Zur Verfügung gestellt

Eine dichte und gesunde Haarpracht, die ein weiteres Schönheitsideal ist und vor allem bei Männern mit zunehmendem Alter auch zu einem Problem werden kann, bieten Rafael Beutl, Jan Bühlmann oder Joshua Tyrell.

Laut dem deutschen Attraktivitätsforscher Karl Grammer finden wir jedoch am attraktivsten, was durchschnittlich ist. Das gelte für die Gesichtszüge wie auch für den Körper allgemein. Alles was über das Natürliche hinausgeht, wird als unattraktiv empfunden (Unnatürlich grosse Silikonbrüste oder durch Bodybuilding aufgepumpte Muskeln). Die Durchschnittstypen unter den 16 Kandidaten sind zum Beispiel Fabian Bertschy, Christian Stieger oder Pascal Schaidl.

Charakter ist uns egal

Was laut Grammer erst mal keine Rolle spielt, ist der Charakter. Dies sei wissenschaftlich erwiesen. Jeder von uns scannt sein Gegenüber innerhalb weniger Sekunden und bildet sich so ein erstes Urteil. Dies sei evolutionär bedingt und auf Fortpflanzung ausgelegt. Jedoch ticke aufgrund der neun Bewertungskriterien nicht jeder Mensch gleich, denn jeder Mensch gewichtet die neun Kriterien anders.

Ob exotisch oder durchschnittlich, wer letztendlich das Rennen macht, entscheidet sich am Samstagabend. (dge)