Missen-Mama

Missen-Betreuerin Karina Berger nimmt neue Miss unter ihre Fittiche

Karina Berger kümmert sich um die neue Miss Schweiz (Archiv)

Karina Berger kümmert sich um die neue Miss Schweiz (Archiv)

Miss-Schweiz-Organisatorin Karina Berger (43) nimmt die neu gekürte Schönheitskönigin Alina Buchschacher (20) erst einmal unter ihre Fittiche. Berger hofft für die neue schönste Schweizerin auf einen besseren Start ins Missen-Jahr, als ihn deren Vorgängerin Kerstin Cook (22) hatte.

Cook hatte mit einem angeblichen Biologiestudium für Häme gesorgt. "Heute ist jeder Fehler unverzeihlich", erzählt Berger, einst selbst Miss Schweiz, in der "SonntagsZeitung", "ich durfte mir noch einen Patzer leisten, ohne hingerichtet zu werden. Es wurde viel verziehen", so die Miss-Schweiz-Organisatorin weiter.

Um die Missen von heute vor Patzern zu bewahren, fuchst Berger ihre Schützlinge auch auf den Umgang mit den Medien ein. "Sag nichts, was du nicht geschrieben haben willst. Gib keine Bilder raus, die du nicht gedruckt sehen willst. Und denke, bevor du sprichst", rate sie den jungen Frauen.

Da es um die Allgemeinbildung mancher Miss-Kandidatinnen nicht zum Besten steht und sich die Frauen vor zwei Jahren bei einer Umfrage zum Matterhorn blamierten, musste die Miss-Schweiz-Organisation eingreifen. "Wir stellen jedes Jahr ein Manual zusammen mit den wichtigsten Eckdaten zur Schweiz. Mittlerweile stellen wir auch Bilder dazu", so Berger.

Es sei aber nicht die Aufgabe ihrer Organisation, eine Allgemeinbildung nachzuholen, ist Berger überzeugt. Ausserdem ist sie gegenüber solchen Tests skeptisch: "Die ganzen Abklärungen, ob eine Miss weiss, um welches Gebäude es sich beim Bundeshaus handelt, sagen doch nichts über ihre Intelligenz aus."

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