Neues Buch

Michelle Hunziker packt über alkoholkranken Vater und eine Sekte aus

Michelle Hunziker (Archiv)

Michelle Hunziker (Archiv)

Kurz nach der Geburt ihrer zweiten Tochter Sole veröffentlichte Michelle Hunziker ein Buch, in dem sie ihre Jugendzeit, ihre Jahre in einer Sekte sowie ihre Familienbeziehungen schildert.

Über ihren 2000 verstorbenen Vater schreibt Hunziker etwa, er sei «ein Held» gewesen, «sensibel, intelligent». In seiner Freizeit habe er gerne gemalt. Gleichzeitig beschreibt die 36-Jährige den Mann als Alkoholiker, der unter Einfluss von Promille zu einem anderen Mensch geworden sei. «Es gab da auch ein grosses aber: Mein Vater hatte ein Alkoholproblem, und wenn er getrunken hatte, wurde er ein anderer, eine Art Doktor Jekyll und Mister Hyde.»

Die Autobiografie «Con la scusa dell' amore» sei im Moment erst auf Italienisch erhältlich, berichteten verschiedene Online-Medien am Donnerstag. Verfasst hat Hunziker das Buch gemeinsam mit der Anwältin Giulia Bongiorno. Mit der Juristin betreibt die Ex-Frau von Eros Ramazzotti eine Stiftung zum Schutz misshandelter Frauen.

Auch ihre Jugendjahre in Bern beschreibt Hunziker im Buch detailliert. Ihre Mitschüler sollen die Wahlitalienerin «Spaghettifresser» gerufen haben.

Nicht leicht gefallen sein dürften der Moderatorin die Schilderungen über ihre Jahre in der Sekte «Krieger des Lichts». «Mein Papa war gestorben, ich war gerade geschieden, war 23 Jahre alt und fand mich allein mit einer vierjährigen Tochter», beschreibt Hunziker ihre damalige Situation.

Sie habe nach ihrem Platz in der Welt gesucht, ihn nicht gefunden und sich verloren gefühlt. «Ich war müde und verschreckt - die ideale Beute für Menschen ohne Skrupel.» Dass sie sich aus dem Fängen der Sekte habe befreien können, habe sie ihrer Tochter Aurora zu verdanken.

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