Casting-Show

Michel Truog aus Neftenbach ist unter den letzten vier bei «DSDS»

Michel Truog aus Neftenbach ist im Finale von "Deutschland sucht den Superstar". (zVg RTL)

Michel Truog aus Neftenbach ist im Finale von "Deutschland sucht den Superstar". (zVg RTL)

«Deutschland sucht den Superstar» könnte wieder in der Schweiz fündig werden: Michel Truog aus Neftenbach (ZH) sang sich am Samstag in den Final - mit einem Hit des österreichischen Volks-Rock'n'Rollers Andreas Gabalier, dargebracht mit einem Deutschschweizer Refrain.

Statt kärntnerisch "Amoi seg' ma uns wieder" sang Truog "Aimol gsemmer öis wiedar" - das sei doch schöner, begründete er das gegenüber Jury und Publikum. Die Juroren fanden die Hommage an Truogs Herkunft unisono charmant. Dieter Bohlen sah darin sogar einen Akt der Völkerverständigung: Es freue ihn, dass die Musik etwas fertigbringe, was der Politik nicht gelinge.

Jurorin Carolin Niemczyk outete sich bei der Gelegenheit als Bewohnerin des deutsch-schweizerischen Grenzgebiets und lobte: "super gsy!" Den Ritterschlag erhielt der 26-jährige Maurer-Lehrling aber von Dieter Bohlen, der sich von Beginn der diesjährigen Staffel an als Truogs "Vater" inszenierte: Die Performance sei "Poptitan-Gold-CD-würdig. Ich bin stolz auf dich".

Nächsten Samstag kämpft Truog mit Michael Rauscher, 20, Marie Wegener, 16, und Janina El Arguioui, 30, um den Titel "Superstar 2018". Sein Beruf könnte sich dabei als gutes Omen erweisen: Auch Luca Hänni, der nach seinem "DSDS"-Sieg 2012 eine bis heute erfolgreiche Musiker-Karriere startete, war Maurer-Lehrling.

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