Dass sich die Miss Schweiz 1996 in Indien engagiert, ist naheliegend: "Meine Mutter ist Halbinderin, deshalb habe ich eine enge Beziehung zu Land und Leuten." Winiger war im letzten November letztmals in Indien. "80 Prozent der Menschen in den Dörfern dort sind Analphabeten. Dagegen will ich etwas tun." Rund 40'000 Franken und ein halbes Jahr Arbeit hat die Schauspielerin in ihr Projekt investiert.

Man könne die Welt nicht von Grund auf ändern, aber sie wolle sie ein bisschen besser machen, sagt die 32-Jährige im "SonntagsBlick". Gleichzeitig stellt Winiger aber klar: "Ich bin kein Gutmensch, auch keine neue Mutter Teresa. Ich will einfach etwas Sinnvolles tun."