Schwingen

Matthias Glarner nimmt ganze Schuld am Unfall auf sich

Schwingerkönig Matthias Glarner am Donnerstag bei einer Medienkonferenz im Inselspital in Bern. Er sei sich sicher, dass er ins Sägemehl zurückkehren werde, sagte er.

Schwingerkönig Matthias Glarner am Donnerstag bei einer Medienkonferenz im Inselspital in Bern. Er sei sich sicher, dass er ins Sägemehl zurückkehren werde, sagte er.

Zehn Tage nach seinem fatalen Sturz von einer Gondelbahn hat Schwingerkönig Matthias Glarner am Donnerstag vor den Medien Auskunft gegeben. «Der Fehler lag zu 100% bei mir», sagte er im Inselspital. Und «ich war von Anfang an überzeugt, wieder im Sägemehl zu stehen».

Für das Fotoshooting für die "Schweizer Illustrierte", bei dem er aus zwölf Metern Höhe hinunterfiel, habe er seine tägliche Arbeit absolviert, "es war ganz normal für mich". Er sei sich sicher gewesen, dass er sich wie immer angeseilt habe - aber er habe sich auf der falschen Seite der Klemme eingeklinkt. Dadurch habe sich das Seil am Mast verheddert und er sei hinuntergerissen worden.

Trotz seiner relativ schweren Verletzungen - Beckenringsprengung und verletztes Sprunggelenk - sei er immer bei Bewusstsein gewesen. Er habe sich aus der Rückenlage mit eigener Kraft aufgesetzt und auf Hilfe gewartet, die sehr schnell eintrat.

Von seinem sportlichen Comeback ist er überzeugt: "Das einzig Ungewisse ist der Zeitpunkt".

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